Montag, 17. August 2009

~~Wege~~


Wege treffen aufeinander



Wege laufen kurze Zeit nebeneinander her



Wege trennen sich




Unsere Wege trafen aufeinander...


Unsere Wege liefen kurze Zeit nebeneinander her...


Unsere Wege werden sich bald trennen...


(17.08.09)

Samstag, 15. August 2009

~~Klaviermusik~~














Ich lausche den Klängen von Michael Nyman...Wahnsinnig toll dieser Mann. Wahnsinnig toll diese Musik. Ich liebe Klaviermusik! Das ist die Schönste von allen. Stundenlang könnte ich zuhören. Einfach nur die Musim in mir aufnehmen und mich davon träumen. Ich liebe es. Es gibt nichts Schöneres als einen verregneten Sonntag Nachmittag, einen Tee, ein Fenster zum Rausschauen und Klaviermusik im Hintergrund. Dann träumen...Alles für einen Moment vergessen und sich woanders hinbegeben. Am liebsten von ihr träumen, sie zu mir träumen. Ganz leicht...
Allerdings werde ich durch Klaiermusik auch immer traurig...Das viele Träumen tut mir nicht gut. Ich flüchte mich da hinein, weil die Realität zu sehr schmerzt...Zu wissen, dass sie NIE mein sein wird...Doch trotzdem liebe ich es Tag für Tag am Fenster zu sitzen und mich in meine Welt zu träumen, eine Welt mit ihr...Für Immer...

Samstag, 18. Juli 2009


Ich lief in die Nacht.
Die Dunkelheit schloss mich ein.
Ich lief weiter -
einfach geradeaus.
Meine Gedanken fuhren Achterbahn.
Ich bekam keinen richtig zu fassen.
Auf den Schwingen der Erinnerung
flog ich mal hier hin und mal da hin,
doch ich landete nirgends.
Das kurze Aufflammen von einigen Momenten
versetzte mir einen Schlag.
Es waren die wenigen Momente mit dir.
Da kam ein Wind auf,
zerzauste mein Haar,
umspielte meinen Körper.
Ich konnte mit dem Wind nichts anfangen.
Ich wusste nicht, woher er kam und was er wollte.
Ich konnte doch nicht ahnen,
dass du das warst.
Heute weiß ich,
dass du mir sagen wolltest,
dass man Träume fliegen lassen muss...

(27.05.09)

Die erste Begegnung seit drei Tagen.
Eine lange Zeit für mich.
Ein kurzes Nicken.
Ein kurzes "Hallo".
Und weg warst du.
Kein Lächeln.
Kein Austausch.
Ich bin verwirrt,
weiß nicht, was los ist.
Es ist komisch,
du bist anders.
Ein unbehagliches Gefühl nagt an mir.
Ich würde es nicht zugeben,
aber du hast mich gekränkt.
Ich stehe da und weiß nicht, wohin ich gehen soll.
Soll ich stehen bleiben und auf dich warten,
um deiner merkwürdigen Distanz noch einmal zu begegnen?
Nicht sehr verlockend.
Doch trotzdem bleib ich stehen.
Etwas hält mich.
Vielleicht die Tatsache, dass ich nicht gehen kann,
selbst wenn ich es wollte?!
Es ist die kurze verbleibende zeit,
die mich stillstehen lässt.
Die wenigen Wochen, die bleiben,
bevor wir getrennte Wege gehen.
Die Angst vor dem Alleinsein -
ohne dich...

(14.05.09)

Etwas verändert sich.
Ich merke es sofort.
Sie ist hier. Ganz sicher.
Ich drehe mich um
und blicke in zwei wunderschöne Augen.
Sie sieht mich an,
sagt nichts.
Mein Herz rast,
ich kann keinen klaren Gedanken fassen.
Sie kommt einen Schritt auf mich zu.
Jetzt steht sie direkt vor mir.
Ich kann ihren Atem auf meiner Haut spüren.
Ich öffne den Mund, um etwas zu sagen,
doch sie legt einen Finger auf meine Lippen.
Un sie sieht mich weiter an.
Da ist so viel Liebe in ihrem Blick.
Sie nimmt mein Gesicht zwischen ihre Hände.
Es ist nur ein kurzer Moment,
der schönste in meinem Leben.
Dann ein Vorhang...
Ich wache auf.
Tränen laufen mir übers Gesicht.
'Manche Träume muss man loslassen',
denke ich und schließe die Augen...

(weiß nicht mehr von wann)

Ich sehe den fragenden Blick in ihren Augen.
Sie hat gefragt, ob mich etwas bedrückt.
Das ist meine Chance.
Ich senke den Blick und schüttel den Kopf,
drehe mich um und gehe.
Ich muss hier weg!
Ich verfluche mich und meine Feigheit.
Warum kann ich es ihr nicht einfach sagen?
Es geht doch um uns.
Doch mein Mund bleibt geschlossen.
Ich habe schon sooft darüber nachgedacht.
Ich habe mir alles von der Seele gedacht -
nur für kurze Zeit.
Warum kann ich es mir nicht von der Seele reden?

(23.04.09)

Ich sehe es sofort.
Sehe es an ihren Augen.
Sehe es an ihrem Blick.
Ich höre es an ihrer Stimme.
Sie lacht ganz anders.
Dann ist der Moment vorbei.
Sie ist wieder drin in ihrer Rolle.
Auf einmal ist sie anders, ist fremd.
Das ist nicht ihr wahres Gesicht.
Und keinem fällt es auf, keiner merkt etwas.
Es ist wie eine Maske.
Dieses Gesicht trennt Welten.
Meine und ihre.
Unsere und ihre.
Es sind nur kurze Momente,
in denen die Maske fällt,
all die Distanz verloren geht.
Ich liebe diese Momente.
Ich lebe diese Momente.
Es sind die Augenblicke,
die unsere Welten verbindet...

(21.04.09)